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Off the drawer (I)
Sinnfreies Grafik-Spässken aus der Schublade.

 

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Das richtige Chrom
Prolog: Glänzende Oberflächen
Hintergrund für die hier dargelegte Problematik ist der von SüperDesign für einen bayrischen Oldtimer-Restaurator erstellte Logoentwurf. Kundenwunsch war, dem 2D-Entwurf eine möglichst signifikante 3D-Optik mit realistischen metallischen Reflektionen zu geben. Naheliegend sollte das neue Firmenzeichen die Ästhetik längst vergangener Auto-Zeiten buchstäblich wiederspiegeln.

1: Form will nicht folgen
Die einfachste Methode, um Typografie in die 3. Dimension zu heben, ist das Extrudieren – Photoshop-Filter schieden durch mittelmäßige und nicht verwertbare Ergebnisse aus. Durch die direkte entwurflich geforderte Aufsicht wirkten die resultierenden 3D-Körper erwartungsgemäß flach und unrealistisch. Mit einem einfachen Abrunden der Kanten konnte der gewünschte Effekt allerdings nicht erzielt werden. Grundlage für komplexe und harmonische Spiegelungen sind komplexe und harmonische Oberflächen, die bei Typografie durch mehr oder weniger gewundene Extrusionspfade erzeilt werden. Je runder dann die obere Fläche desto facettenreicher die Reflektionen. Aus beliebigen zweidimensionalen Entwürfen lassen sich allerdings nicht direkt harmonische dreidimensionale Flächen erstellen, wie nachfolgende Screenshots darstellen. Ohne die Berücksichtigung geometrischer Zwangspunkte beim Entwurf wird das Bändigen von Artefakten, Beulen, Faltungen und Verschneidungen ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen. Objekte, wenn zumal mit genügend abgerundeten Strukturen ausgestattet, sind da gefälliger.

2: Highlights
Von flach bis überstrahlt – das Setzen der Highlights und des Umgebungslichtes ist entscheidend um die angestrebte visuelle Wirkung zu erzeugen.

3: Horizonte
Die Nächste Hürde ist dann die zu klärende Frage, was sich im Zusammenspiel mit zu definierenden Lichtsituationen in den mühevoll erstellten Flächen Spiegeln soll. Bestimmte Ergebnisse sind da nicht unbedingt stilsicher und es bedarf einiger Versuche des Setzens von Flächen und Objekten im virtuellen Raum um tragfähige Resultate zu erhalten.

4: Finish
In welchen grafischen Kontext dann eine chromglänzende Typo gesetzt wird ist den Vorstellungen des Gestalters überlassen bzw. den Ansprüchen des Auftraggebers. Die Skala der Verfeinerung, die hier gezeigten Beispiele einbezogen, ist dann nach oben offen.

 

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Spaß mit Tracking
Just for entertainment: Den Pipeline-Kran auf den Schreibtisch geholt.

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Op-Art
Inspiriert durch den Besuch des Kulturspeichers in Würzburg, genauer der Dauraustsellung der Op-ArtSammlung Peter C. Ruppert, ist dieses Werk entstanden. Je nach Sichtabstand und Winkel tritt das Motiv der Grafik zu Tage oder wird vom Linienmuster komplett verschluckt. Ein weiterer Effekt sind die wechselnde Ausprägung des Irisierens des strikt schwarzen Streifenmusters und eine massive Irritation der Augen. Von einigen Tests und Fehlversuchen begleitet konnte durch genaues Abstimmen von Linienbreiten und Grauwerten diese Optik erreicht werden. Das funktioniert auch als Print, dann naheliegend abhängig von der Lichtsituation.

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